Tauben unter der PV-Anlage
Die Ansiedlung von Tauben an Photovoltaikanlagen ist ein ernstzunehmendes Problem, das viele Betreiber von Photovoltaikanlagen unterschätzen. PV-Anlagen liefern nämlich nicht nur sauberen Strom, sondern sind für Tauben auch ein idealer Lebensraum. Unter den Modulen finden sie Schutz vor Regen, Wind und Fressfeinden, Wärme und perfekte Nistplätze. Einmal eingenistet, bleiben die Tiere dauerhaft vor Ort und vermehren sich schnell, da sie mehrmals im Jahr brüten.
Die Zahlen sprechen für sich.
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Eine einzelne Taube produziert 10–15 kg Kot pro Jahr, der Module und Dachflächen stark verschmutzt und auf Dauer sogar beschädigen kann.
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Stadttauben brüten sehr häufig – meist vier- bis sechsmal, in Einzelfällen sogar bis zu achtmal pro Jahr, da sie das ganze Jahr über fortpflanzungsfähig sind. Pro Brut werden in der Regel zwei Junge aufgezogen, wodurch die Population unter einer PV-Anlage schnell anwächst.

Mögliche Folgen:
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Verunreinigung der Anlage
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weniger Solarertrag
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Schäden an Kabeln, Dach und Dachrinne
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verstopfte Abläufe
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Feuchtigkeitsschäden
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teure Reinigung
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Gesundheitsrisiko durch Krankheitserreger
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erhöhte Brandgefahr
Eine frühzeitige und fachgerechte Taubenabwehr schützt Ihre Photovoltaikanlage, erhält deren Leistungsfähigkeit und bewahrt Sie vor teuren Folgeschäden sowie aufwendigen Reinigungsarbeiten.


















